Gemeinsam die Mobilität der Zukunft gestalten

In absehbarer Zeit werden wir auf die Nutzung fossiler Brennstoffe verzichten müssen, das zeichnet sich ab. Deshalb ist es wichtig, dass wir auch auf kommunaler Ebene über die Mobilität der Zukunft nachdenken und Lösungen entwickeln. Die gemeinsame Mobilitätsstrategie unseres Städtenetzes “Mitten am Rhein” (https://www.mitten-am-rhein.de/mittenamrhein/info_modul.nsf/vwSeiten/home) kann hier mit Sicherheit einen Beitrag leisten. Ich bin jedoch der Meinung, dass wir in Sachen Mobilität der Zukunft schon jetzt in unserer Verbandsgemeinde tätig werden können, ja sogar müssen. 

Dazu ist zunächst der ÖPNV zu betrachten. Seit einigen Jahren verfügen wir über ein gut ausgebautes Busnetz. Hier gilt es, Optimierungspotenziale im Bereich unserer Verbandsgemeinde zu identifizieren und mit Kreis und VRM zu beraten. Auch das Thema Bahnverkehr muss uns weiter beschäftigen. Mit Blick auf den Personenverkehr müssen wir uns verstärkt dafür einsetzen, dass der Bahnhof Bad Breisig endlich saniert wird. Dass uns hier andere Kommunen überholen, obwohl dort ein zügiger Ausbau eigentlich nicht vorgesehen war, zeigt auch, dass wir viel intensiver das Gespräch mit der Bahn und den verantwortlichen Behörden suchen müssen.

Die Mobilität der Zukunft wird mit Sicherheit auch durch eine verstärkte Nutzung des Fahrrades geprägt sein. Gerade in der Corona-Krise kann man feststellen, dass e-Bikes vermehrt gekauft werden und insgesamt mehr Rad gefahren wird. Dies ist Anlass genug, das Thema Radwegekonzept in unserer Verbandsgemeinde endlich nachhaltig anzugehen. Mit Brohltal, Vinxtbachtal und dem Frankenbachtal verfügen wir über 3 Nebentäler des Rheins, die bislang keinen Radweg besitzen. Hier verbirgt sich auch ungenutztes touristisches Potenzial. Aber auch im Rheintal und bei der Vernetzung unserer Ortsgemeinden mit Radwegen muss ein solches Konzept ansetzen. Ich möchte unsere Radwegeinfrastruktur nachhaltig ausbauen und damit zu einer vermehrten Nutzung des Fahrrades motivieren. Dazu beitragen kann auch die Teilnahme beim sogenannten Stadtradeln (https://www.stadtradeln.de/home), bei dem Remagen und Sinzig bereits erfolgreich teilnehmen. Hier geht es um einen Wettkampf in der Kommune und mit den anderen Kommunen darum, wer die meisten Kilometer statt mit dem Auto mit dem Fahrrad zurücklegt. 

Selbstverständlich müssen wir uns für Mobilitätsmodelle der Zukunft öffnen. Ich möchte dabei dafür werben, dass wir beispielsweise im Rahmen meiner Idee für eine Energiegenossenschaft Carsharing und Bikesharing Angebote für unsere Verbandsgemeinde etablieren. Solche Angebote stellen eine Attraktivitätssteigerung für die Mobilität in unserer Verbandsgemeinde dar und tragen dazu bei, Mobilität klimabewusster zu erleben.

Mit diesen Ideen möchte ich mit Ihnen gemeinsam die Mobilität der Zukunft in unseren Ortsgemeinden, in der Stadt, in unserer Verbandsgemeinde gestalten.

Unsere Feuerwehr wertschätzen

Die Feuerwehr in unserer Verbandsgemeinde Bad Breisig leistet einen unverzichtbaren, systemrelevanten Dienst für unsere Gesellschaft und das ehrenamtlich. Ich halte es daher für angebracht, eine stärkere Honorierung des Feuerwehrdienstes bei uns vor Ort voranzubringen. Mit einer Zusatzrente für unsere Feuerwehrleute können wir erreichen, dass diese für ihre Einsatzbereitschaft und die umfangreichen Dienst- und Ausbildungszeiten besser honoriert werden.Dabei setze ich mich für den Vorschlag der Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik (SGK) Rheinland-Pfalz ein, eine Feuerwehrrente in Rheinland-Pfalz einzuführen. Mit einer Feuerwehrrente, die auf Landesebene einzuführen wäre, können wir den Kameradinnen und Kameraden unserer freiwilligen Feuerwehr in der VG Bad Breisig eine finanzielle Anerkennung für ihre geleisteten Dienste zukommen lassen. Allein schon wegen der persönlichen Pflichten unserer Feuerwehrfrauen und Männer nach dem Landesbrand- und Katastrophenschutzgesetz ist das Ehrenamt bei der Feuerwehr nicht mit anderen ehrenamtlichen Tätigkeiten zu vergleichen. Daher bedarf es hier einer besonderen Anerkennung. Auch schafft eine solche Zusatzrente Anreize, sich ehrenamtlich bei der Feuerwehr zu engagieren. Grundsätzlich denkbar ist dabei natürlich auch die Einbeziehung weiterer Organisationen, die im Katastrophenschutz tätig sind, bspw. das Deutsche Rote Kreuz.

Eine Zusatzrente für unsere Feuerwehrleute könnte folgendermaßen aussehen: Die VG Bad Breisig als Träger der Feuerwehr meldet die Feuerwehrleute bei einem zu schaffenden, separaten Versorgungswerk für die Zusatzrente bei einer zu schaffenden Versorgungskasse des Landes an. Jeweils die Hälfte der monatlich anfallenden Beiträge übernehmen Land und Verbandsgemeinde Bad Breisig. Ein Anspruch auf diese Zusatzrente sollte nach einer Mindestdienstzeit von bspw. 20 Jahren entstehen und könnte mit Vollendung des 60. Lebensjahres ausgezahlt werden. Kommunale Beispiele aus Deutschland zeigen, dass bei einer Beitragshöhe von ca. 30 € pro Person eine spätere monatliche Zusatzrente von 200 € möglich ist. In Thüringen liegt die Beitragshöhe derzeit bei 12 €, die sich Land und Kommunen zur Hälfte teilen. Auf unsere Verbandsgemeinde Bad Breisig könnte das umgerechnet heißen, dass eine Zusatzrente für unsere ca. 160 Feuerwehrfrauen und -männer den Haushalt der Verbandsgemeinde jährlich mit rund 11.000 € bzw. 29.000 € belasten würde. Aus meiner Sicht sind dies vertretbare Kosten für eine stärkere Honorierung unserer Feuerwehr und Anreiz, sich ehrenamtlich bei der Feuerwehr zu engagieren.   Weiterführende Informationen zur Konzeption finden sich auf den Seiten der SGK Rheinland-Pfalz: https://www.sgk-rlp.de/dl/SGK_FW-Rente_-_PV-2.pdf

Unser Vereinsleben ist eine tragende Säule

In den vergangenen Wochen habe ich mich in Vereinsdialogen in Waldorf, Gönnersdorf, Brohl-Lützing und Bad Breisig mit unseren Vereinen getroffen und ausgetauscht. Deutlich wurde, dass die Vereine ihre Aktivitäten durch die Corona-Pandemie bedingt teilweise vollständig einstellen mussten. Es wurde auch deutlich, dass ausfallende Veranstaltungen für unsere Vereine zu einer Belastungsprobe werden. Hier muss die Politik am Ball bleiben, denn eines ist vollkommen klar: Unser Vereinsleben ist eine tragende Säule in unserer Verbandsgemeinde Bad Breisig, die unbedingt erhalten und gefördert werden muss. Gut kam bei den Vereinen an, dass ich als Bürgermeister auf den Dialog setzen und einen direkten Draht zu den Vereinen pflegen möchte. Ich halte es persönlich für sehr wichtig, dass ein Bürgermeister immer ein offenes Ohr für die Vereine hat und bei zu meisternden Herausforderungen unterstützt. Das ist mir ein Anliegen. Ich trete für ein neues Miteinander in unserer Verbandsgemeinde an. Ich werbe daher für einen engeren Austausch der Vereine auch untereinander. Das stärkt unsere Gemeinschaft. Hierbei setze ich auf ein Vereinsförderprogramm, bei dem die Verbandsgemeinde jährlich einen Betrag für die Vereinsförderung zur Verfügung stellt. Allerdings muss eine solche Förderung anders funktionieren, als dies ähnliche Programme tun. Ich möchte ein Modell etablieren, bei dem die Vereine bestimmen, für was die jährlichen Mittel zur Verfügung gestellt werden. Das bedeutet, Gelder werden nicht mit der Giesskanne oder nach dem Motto “Wer zuerst kommt, mahlt zuerst” bereitgestellt, sondern die Vereine entscheiden solidarisch gemeinsam darüber, wer eine finanzielle Unterstützung erhalten soll. Für ein solches Modell möchte ich weiter bei unseren Vereinen werben. Eine Plattform, die der engeren Zusammenarbeit unserer Vereine untereinander und mit der Kommune fördert, sehe ich als wichtigen Baustein für ein neues Miteinander in unserer Verbandsgemeinde Bad Breisig. Lassen Sie uns das gemeinsam voranbringen.

Ein Gremium für die Jugendlichen greift zu kurz

Eines meiner Kernthemen ist die transparente Beteiligung der Bevölkerung an der Kommunalpolitik vor Ort. Dazu bedarf es aus meiner Sicht vor allen Dingen die richtigen Initiativen und Formate. Das gilt natürlich auch für die Einbindung unserer Kinder und Jugendlichen. Mein Mitbewerber schlägt jetzt die Wahl einer Jugendvertretung für unsere Verbandsgemeinde vor. Diese Idee ist grundsätzlich nicht schlecht, das allein wird jedoch nicht dafür sorgen, dass unsere Kinder und Jugendlichen besser eingebunden werden. In erster Linie muss es darum gehen, unsere Kinder und Jugendlichen derart in unsere politischen Entscheidungsprozesse einzubeziehen, dass sie auch wirklich ernst genommen werden und auch etwas bewegen können. Daher ist es mit der Installation eines eigenen Gremiums bei weitem nicht getan. Ich möchte daran erinnern, dass vor einigen Jahren der städtische Jugendausschuss mit dem Seniorenausschuss zusammengelegt wurde, da es zu wenig Beratungsbedarf gab. Auch dürfen wir nicht vergessen, dass im letzten Jahr auf Ebene der Stadt Bad Breisig die Wahl für den Beirat für Migration und Immigration aus Mangel an Kandidatinnen und Kandidaten abgesagt werden musste. Es reicht also nicht aus, ein Gremium zu installieren, welches die Probleme lösen soll. Ich möchte unsere Kinder und Jugendlichen zunächst einmal darüber aufklären, wie die Arbeit in einem solchen Gremium aussehen könnte. Dazu muss mit den Kindern und Jugendlichen in unseren Ortsgemeinden und der Stadt gesprochen werden. Dabei muss herausgefunden werden, welche Art der Mitsprache sich die Kinder und Jugendlichen wünschen. Ein statisches Gremium kann hier nur eine von mehreren Optionen sein. Als Bürgermeister möchte ich im Dialog mit den Kindern und Jugendlichen erarbeiten, wie politische Beteiligung aussehen soll. Hier stellt sich ja beispielsweise die Frage, ob die Verbandsgemeinde hier die richtige Ebene darstellt, oder ob solche Instrumente nicht viel eher auf Ebene von Stadt und Ortsgemeinden angesiedelt sein müssten. Hier ist auch die enge Zusammenarbeit mit den Gemeinderäten und dem Stadtrat gefragt. Ein Werkzeug, welches schnell und ohne die aufwändige Installation eines Gremiums umgesetzt werden kann, stellen Jugendversammlungen dar. Diese sehe ich als Einstieg in eine aktive Einbindung unserer Kinder und Jugendlichen in das politische Geschehen. Auch halte ich die Einbeziehung der gut funktionierenden Jugendhilfe unseres Jugend- und Kulturbahnhofes hier für einen wichtigen Multiplikator, die Kinder und Jugendlichen besser in Entscheidungen einzubeziehen.

Darauf aufbauend, können Ideen für eine Jugendvertretung oder andere Formen der Beteiligung mit den Kindern und Jugendlichen gemeinsam erarbeitet werden. 

Der Vorwärtsmacher kommt – Meine Vorstellungstour

Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger, stellen aus meiner Sicht das Fundament unserer Verbandsgemeinde Bad Breisig dar. Daher ist mir der persönliche Austausch mit Ihnen sehr wichtig. Daher möchte ich Ihnen Gelegenheit bieten, mich und meine Ideen für unsere Ortsgemeinden, die Stadt und die Verbandsgemeinde kennenzulernen. Dabei geht es mir insbesondere auch darum, was Sie denken. Was bewegt Sie, was muss vor Ort besser werden? Vielleicht haben Sie dazu auch eigene Ideen und Vorstellungen. All das möchte ich mit Ihnen im Rahmen meiner Vorstellungstour durch die Verbandsgemeinde Bad Breisig diskutieren. Für eine lebendige Verbandsgemeinde ist es wichtig, dass die Bürgerinnen und Bürger sich einmischen und mitsprechen können, wenn es um die Gestaltung unserer Zukunft geht. daher lade ich Sie zum Dialog ein.

Die Termine meiner Vorstellungstour finden Sie hier: https://www.der-vorwaertsmacher.de/#event

Wir brauchen eine digitale Bildungsoffensive!

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

besonders in der jetzigen Corona-Krise merken wir, wie wichtig digitale Medienkompetenz ist. Ohne solche Kompetenzen und die notwendige Ausstattung wird man im Berufsleben aber insbesondere auch in unserem Bildungssystem abgehängt. Für mich spielen digitale Bildungsangebote und Angebote zur Stärkung der Medienkompetenz unserer Kinder daher zu den wichtigen Schwerpunktthemen in der Verbandsgemeinde Bad Breisig. Die digitale Transformation steht erst am Anfang und wir müssen unsere Kinder bestmöglich darauf vorbereiten, was da noch kommen könnte. Und natürlich müssen wir die Chancengleichheit wahren. Denn eines hat die Corona-Krise auch deutlich gemacht, eine Ausstattung für die Durchführung von Homeschooling-Angeboten ist nicht in jedem Haushalt gleichermaßen vorhanden. Wir müssen verhindern, dass digitale Bildung ein Privileg wohlhabender Bevölkerungsschichten wird.

Ich möchte in unserer Verbandsgemeinde Bad Breisig konkret drei Schwerpunkte im Themenbereich Digitale Bildungsangebote setzen:

  • Digitale Kitas,
  • digitale Grundschulen und
  • das digitale Bildungszentrum

Bereits im Kindergartenalter lernen viele Kinder den Umgang mit digitalen Endgeräten wie Smartphones und Tablets. Umso wichtiger ist es, dass dies durch ein professionelles Angebot in unseren Kindertagesstätten ergänzt wird. Dabei geht es mir um eine altersgerechte Herangehensweise, um die Kinder auf den verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien vorzubereiten. Ich möchte ganz konkret, dass wir in der Verbandsgemeinde Bad Breisig pädagogische Konzepte entwickeln, wie ein solches Angebot aussehen kann. In Rheinland-Pfalz gibt es für ein solches Angebot bereits zwei Konsultations-Kitas, bei denen beispielsweise Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Einrichtungen hospitieren könnten. Wichtig ist mir dabei, dass die Verbandsgemeinde hier Hand in Hand mit den Trägern der Einrichtungen, also den Ortsgemeinden und der Stadt arbeiten, um die notwendigen Mittel für Fortbildungen und notwendige Hardware bereitzustellen, damit unsere Kindertagesstätten mit einem Angebot zur digitalen Bildung zu Vorreitern werden und damit auch die Attraktivität unserer Verbandsgemeinde für Familien steigern.

Mit dem Digitalpakt Schule hat die Bundesregierung einen Startschuss zur Digitalisierung unserer Schulen geleistet. Die Corona-Krise hat dazu geführt, dass dieser Digitalpakt um weitere Aspekte erweitert wird. Hier müssen wir unbedingt am Ball bleiben, damit unsere Grundschulen beim Thema digitale Bildung bestmöglich ausgestattet werden können. Über den Digitalpakt können unsere Grundschulen die Ausstattung und die Qualifizierung für digitale Bildungsangebote weiter verbessern. Auch Angebote für das Homeschooling können mit diesen Mitteln aufgebaut werden. Mir liegt dabei besonders am Herzen, dass niemand abgehängt wird. Ich setze mich dafür ein, dass die Verbandsgemeinde Bad Breisig als Träger der Grundschulen Chancengleichheit für alle Schülerinnen und Schüler herstellt, indem wir Endgeräte für die Schülerinnen und Schüler bezuschussen. Die VG Brohltal hat mit ihrem Projekt “Media4School” gerade eindrucksvoll bewiesen, dass dafür auch Fördermittel zu akquirieren sind. Hier müssen wir unbedingt nachziehen.

Auf die Überholspur in Sachen digitale Grundschulen können wir nach meiner Ansicht kommen, wenn wir an unseren Grundschulen neue Angebote schaffen. Die Hardware-Ausstattung ist nur eine Seite der Medaille. Ich will als Bürgermeister anregen, dass unsere Grundschulen auch Programmierkurse anbieten. Mit dem Landesprogramm “Medienkompetenz macht Schule” können wir die Ausstattung sowie die notwendigen Fortbildungsmaßnahmen fördern lassen. Mit dem Mini-Computer Calliope besteht dazu bereits ein speziell für den Einsatz an Grundschulen entwickeltes System. Mit einem solchen Angebot können wir unseren Kindern weitere Vorteile im Hinblick auf ihre Zukunft verschaffen. Als Kommune können wir uns dabei als Vorreiter in Sachen digitale Bildung platzieren und die Wohnortqualität unserer Verbandsgemeinde weiter steigern.

Einen dritten Schwerpunkt im Bereich digitale Bildung möchte ich mit der Etablierung eines digitalen Bildungszentrums in unserer Verbandsgemeinde Bad Breisig setzen. In unserer Verbandsgemeinde besitzen wir derzeit keinerlei Bildungsangebote für Jugendliche. Ich will das ändern. Dazu setze ich auf ein Erfolgsmodell aus Armenien, die TUMO-Lernzentren (https://tumo.org/). Die KfW fördert in Berlin bereits ein Zentrum, welches nach diesem Vorbild betrieben wird und möchte weitere Zentren in Deutschland, insbesondere auch in Kleinstädten, fördern.  Benannt ist das Konzept TUMO nach dem armenischen Dichter Hovhannes Tumanyan. In einem solchen Zentrum können Jugendliche ihre Fähigkeiten mit digitalen Technologien und kreativen Methoden ausbauen und sich beispielsweise in den Bereichen Programmierung, Robotics und 3D-Modellierung weiterbilden. Aber auch Musik, Animation und Film gehören zu den Bereichen, in denen ein TUMO-Zentrum Angebote schafft. Dabei setzt das Konzept der TUMO-Zentren vollständig auf Freiwilligkeit und die Nutzung des Angebotes bleibt kostenfrei. Ein solches Angebot wird weitere Synergieeffekte erzeugen, indem eine enge Zusammenarbeit mit unserem Jugend- und Kulturbahnhof angestrebt wird.

Ich will mich als Bürgermeister dafür einsetzen, dass wir mit einem solchen Zentrum in der VG Bad Breisig zum Vorreiter bei der digitalen Bildung werden.

Digitale Angebote werden in Zukunft immer mehr an Bedeutung gewinnen, daher ist es wichtig, dass wir uns frühzeitig als Verbandsgemeinde im Bereich der digitalen Bildung positionieren und Angebote schaffen, die andere nicht haben. Mit den skizzierten Schwerpunkten möchte ich die Verbandsgemeinde Bad Breisig beim Thema digitale Bildung in eine Spitzenposition befördern. Unsere Kinder und Jugendlichen sollen bestmöglich auf die Zukunft vorbereitet werden. Dazu gehört unbedingt die Förderung digitaler Kompetenzen. Mit einer solchen digitalen Bildungsoffensive in unserer Verbandsgemeinde tragen wir zur Zukunftsfähigkeit unserer Ortsgemeinden und der Stadt Bad Breisig bei und steigern nachhaltig Chancengleichheit und Lebensqualität.

Update zum Wahltermin

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

in der gestrigen Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses der Verbandsgemeinde Bad Breisig wurde die Planung für das weitere Vorgehen zum Wahltermin vorgestellt. Demnach wird der Landtag voraussichtlich in seiner Sitzungswoche Ende Juni die notwendigen Änderungen des Kommunalwahlgesetzes verabschieden, damit die Bürgermeisterwahlen in der VG Bad Breisig rechtssicher neu terminiert werden können. Der Verbandsgemeinderat der VG Bad Breisig soll in einer für den 02.07.2020 vorgesehenen Sitzung einen Terminvorschlag beschließen, der dem Landrat als zuständigem Organ vorgelegt werden wird. Vor dem Hintergrund, dass die Amtszeit des neuen Bürgermeisters am 07.10. beginnt und die Durchführung der Wahlen auch organisiert werden muss, ist damit zu rechnen, dass der neue Wahltermin im September liegen wird. Ich persönlich freue mich, dass dank der Disziplin der Bürgerinnen und Bürger in unserem Land ab sofort unter Einhaltung der entsprechenden Vorschriften Vorstellungstermine durchgeführt werden können. Derzeit plane ich mit meinem Wahlkampfteam die regelkonforme Umsetzung meiner Vorstellungstour Der Vorwärtsmacher kommt. Ab Juli werde ich persönlich in Brohl-Lützing, Gönnersdorf, Waldorf und der Stadt Bad Breisig zu meinen Ideen und Vorstellungen, die Verbandsgemeinde besser zu machen, Rede und Antwort stehen.

Wir brauchen flächendeckend Glasfaser in der VG Bad Breisig

Liebe Bürgerinnen und Bürger, eine schnelle Internetanbindung ist meiner Meinung nach längst kein Standortvorteil mehr, sie gehört eigentlich schon zur Daseinsvorsorge. Eine schlechte Anbindung kann sogar zum Standortnachteil für Unternehmen aber auch bei der Wahl des Wohnortes werden. Nicht zuletzt die Corona-Krise zeigt: Für Home Office und Video-Konferenzen benötigen die Menschen schnelles Internet. Daher ist es mir für die zukünftige Entwicklung ein wichtiges Anliegen, in unserer VG Bad Breisig flächendeckend schnelles Internet mittels Glasfaser umzusetzen. Natürlich gibt es auch andere, teilweise günstigere Möglichkeiten. Hier sei das Vectoring, also die bessere Nutzung bestehender Kupferleitungen exemplarisch genannt. Auch Zukunftstechnologien wie 5G können in Betracht gezogen werde. Vectoring ist jedoch nur eine Übergangstechnologie, die erreichbaren Datenraten werden in wenigen Jahren nicht mehr ausreichen. Bei 5G muss man sich immer vor Augen halten, dass hohe Datenraten nur bei geringen Reichweiten möglich sind bzw. sein werden. Und wer will unsere Verbandsgemeinde mit Funkmasten zupflastern? Das sind aus meiner Sicht keine nachhaltigen Lösungen für flächendeckend schnelles Internet bei uns in der Verbandsgemeinde. Ich setze mich für den Ausbau der Breitband-Infrastruktur mittels Glasfaser ein. Damit sind die besten Datenraten zu erreichen und jüngst zeigen Experimente, dass bei Glasfaserleitungen Datenraten möglich sind, die wir uns heutzutage noch gar nicht vorstellen können (44,2 Terabit/ Sekunde) (https://t3n.de/news/forscher-brechen-rekord-1283725/). Daher will ich als Ihr Bürgermeister den flächendeckenden Breitbandausbau mittels Glasfaser in unserer Verbandsgemeinde Bad Breisig umsetzen.

Digitale Vorstellungstour geht weiter

SPD-Bürgermeisterkandidat Sebastian Goerke stellt sich wieder Ihren Fragen

Aufgrund der andauernden Beschränkungen im Rahme der Schutzmaßnahmen zur Corona-Krise hat der Bürgermeisterkandidat Sebastian Goerke mit seiner Digitalausgabe der Vorstellungstour „Der Vorwärtsmacher kommt“ ein neues Angebot zum Kennenlernen etabliert. Die Teilnehmer der ersten Digitalausgabe von Goerkes Vorstellungstour zeigten sich von diesem Format begeistert. Gerade während der geltenden Einschränkungen böte ein solches Format die Möglichkeit, mit dem Bürgermeisterkandidaten der SPD in einen Dialog zu treten. Das nächste Mal bietet Goerke sein digitales Video-Konferenzformat am Freitag, 29.05.2020 um 19 Uhr an. Unter https://jitsi.spd-breisigerland.de/Meeting steht er dann wieder Rede und Antwort. Eine Einwahl ist unter +49 2633 2992 444 per Telefon ebenfalls möglich. “Die Resonanz aus der ersten Veranstaltung dieser Art fällt positiv aus. Natürlich möchte ich mit den Bürgerinnen und Bürgern vor allen Dingen im persönlichen Gespräch in den Dialog treten. Die Alternative mittels Videokonferenz kann das persönliche Gespräch nie ersetzen, bietet aber auch trotz Kontaktbeschränkungen die Möglichkeit, mich und meine Strategie für die VG Bad Breisig kennenzulernen.” ist sich Sebastian Goerke sicher. Weitere Informationen zum Vorwärtsmacher Sebastian Goerke, seiner Motivation und Strategie sowie die nächsten Termine seiner digitalen Vorstellungstour finden Sie auch unter https://www.der-vorwaertsmacher.de/.

Der Vorwärtsmacher kommt – Digitalausgabe

SPD-Bürgermeisterkandidat Sebastian Goerke stellt sich Ihren Fragen

Aufgrund der weiter andauernden Beschränkungen im Rahme der Schutzmaßnahmen zur Corona-Krise musste die Vorstellungstour des Bürgermeisterkandidaten Sebastian Goerke zurückgestellt werden. Nichtsdestotrotz möchte Goerke mit den Bürgerinnen und Bürgern der Verbandsgemeinde Bad Breisig in den Dialog treten. Im Rahmen der Digitalausgabe seiner Vorstellungstour „Der Vorwärtsmacher kommt“ stellt sich Goerke den Fragen der Bürgerinnen und Bürger. Beginnend am Freitag, 22.05.20, 19 Uhr steht Goerke regelmäßig unter https://jitsi.spd-breisigerland.de/Meeting Rede und Antwort. Gerne kann man sich auch unter +49 2633 2992 444 per Telefon einwählen. “Wir haben zur internen Kommunikation bei der SPD Breisiger Land einen eigenen, datenschutzkonformen Videokonferenzserver eingerichtet. Diesen Dienst nutzen wir bereits für digitale Fraktions- und Vorstandssitzungen und er hat sich bewährt.” erläutert Sebastian Goerke, der gleichzeitig Ortsvereinsvorsitzender der SPD in der Verbandsgemeinde Bad Breisig ist. “Mit diesem digitalen Angebot möchte die SPD Breisiger Land den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit geben, mich trotz erschwerter Umstände durch die Corona-Krise live und und in Farbe kennenzulernen. Gerne möchte ich Gelegenheit bieten, Anliegen und Fragen an mich zu richten und sich so ein Bild von mir und meiner Strategie für die Verbandsgemeinde Bad Breisig zu machen.” führt der Kandidat aus. Weitere Informationen zum Vorwärtsmacher Sebastian Goerke, seiner Motivation und Strategie finden Sie auch unter https://www.der-vorwaertsmacher.de/.